Nothing in nature exists alone.

Silent Spring, Rachel Carson, 1962

 

Die Natur entfaltet sich in einem komplexen Gefüge wechselseitiger Beziehungen und fortwährender Veränderung. Wachstum, Metamorphose und Verfall sind keine isolierten Prozesse, sondern Ausdruck eines sensiblen Systems, dessen Gleichgewicht zunehmend unter Druck gerät. In meinen Arbeiten suche ich nach visuellen Übersetzungen für den gegenwärtigen ökologischen Wandel. Mich interessieren die Bruchlinien zwischen Beständigkeit und Veränderung, zwischen Zerfall und Regeneration und die fortwährende Transformation. 

  

Ich arbeite mit verschiedenen Medien wie Malerei, Grafik und digitalen Medien, jedes Medium eine eigene Sprache besitzt und neue Perspektiven eröffnet. Linien, Farbschichten und grafische Strukturen machen organische Prozesse erfahrbar, während digitale Transformationen vertraute Formen auflösen und neue Bildräume eröffnen. Das Ergebnis sind Arbeiten, die den Blick auf Natur nicht festlegen, sondern öffnen, eine Einladung, ökologische Zusammenhänge neu zu entdecken und eigene Assoziationen zu entwickeln.

 

Ergänzend fließen diese Fragestellungen in Workshops und Kunstprojekte ein, in denen künstlerisches Arbeiten neue Zugänge zu Natur, Wandel und ökologischen Zusammenhängen eröffnet.

 

 


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