Meine künstlerische Praxis ist biografisch verortet und konstituiert sich aus wiederkehrenden Erfahrungen in natürlichen Räumen wie Wald und Garten, die als prägende Erfahrungen in der Kindheit ein differenziertes Bewusstsein für zyklische Prozesse von Transformation, Kontinuität und Erneuerung ausgebildet haben.
Das Erleben von Wachstum, Erosion, Metamorphose und Regeneration im Rhythmus des Jahres bildete die Grundlage für mein anhaltendes Interesse an Fragilität, Transienz und der Poetik des Vergänglichen.
Im Zentrum meiner Arbeit steht das Verständnis von Natur als relationales System, in dem alle Elemente miteinander verknüpft sind. Der künstlerische Prozess begreift sich als partizipative Wahrnehmung und es entsteht eine sinnlich-kognitive Verbindung, die Empathie, Resonanz und ein vertieftes Verständnis für ökologischer Zusammenhänge ermöglicht. Meine Arbeiten laden zur Kontemplation ein und eröffnen einen Raum für eine entschleunigte, achtsame Rezeption.
Fotografische, malerische, grafische und digitale Arbeiten prägen mein künstlerisches Repertoire. Diese medialen Übersetzungen dienen als Projektionsflächen für Erinnerungen und individuelle Assoziationen der Betrachtenden.
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